Wirkung

Ashwagandha hat zahlreiche positive Wirkungen auf den menschlichen Körper. Hier werden einige davon genannt.

Entzündungshemmende Wirkung von Ashwagandha

Ashwagandha ist ein Adaptogen. Dies bedeutet, es hat die Fähigkeit den Körper gegen die Symptome von chronischem Stress zu schützen. Tierstudien zeigen, dass die Wurzel antioxidativen Schutz gegenüber freien Radikalen zeigt und damit hilft den oxidativen Stress zu reduzieren.

Einige andere Untersuchungen zeigen, dass Ashwagandha auch bei vielen anderen Beschwerden hilfreich sein kann, die unter anderem durch Stress entstehen, wie beispielsweise Magengeschwüre oder Bluthochdruck.

Arhtritis

Schon früher wurde Ashwagandha zur Behandlung von Arthritis verschrieben. Moderne Studien belegen dies nun sogar.

Eine klinische Studie wurde bei 25 Personen mit Halswirbelsäulendegeneration durchgeführt. Bei allen konnte festgestellt werden, dass die Schmerzen gelindert wurden. In Kombination mit einem weiteren ayuverdischen Gewürz (Smilax China) ist die Wirkung von Ashwangandha nochmals besser.

Bei einer weiteren Studie nahmen 77 Arthritispatienten teil. Ihnen wurden 3 Gramm Ashwagandha 3 mal täglich mit Milch oral zugeführt. Mehr als 75% berichteten von einer moderaten bis guten Verbesserung der Symptome. In Kombination mit Weihrauch, Safranwurzel und Zink Komplex half Ashwagandha auch bei der Schmerzlinderung von Osteoarthritis Patienten im Vergleich zu einer Placebo Kontrollgruppe.

Ashwagandha gegen Asthma

In der traditionellen Medizin ist Ashwagandha bekannt dafür, die Muskeln in den Atemwegen zu entspannen und somit das atmen zu erleichtern.

Förderung des Gehirns durch Ashwagandha

Einige Psychiater fanden die Verwendung von Ashwagandha zur Behandlung von manischen Depressionen, Schizophrenie und alkoholbedingter Paranoia. Eine Studie mit 25 unter Depressionen leidenden Personen zeigte, dass die Einnahme von Ashwagandha in einem Zeitraum von zwei Monaten bemerkenswerte Verbesserungen der Symptome aufwies.

Erste Studien zeigen, dass Ashwagandha die GABA Rezeptoren ähnlich beeinflusst wie die Medikamente Ativan und Valium, und somit als Beruhigungsmittel für das Nervensystem gelten. Es gibt zudem Anzeichen dafür, dass Ashwaghanda bei geistigen und neurologischen Störungen wie z.B. ADHS helfen kann.

In einer Studie wurde ADHS leidenden Kindern eine Mischung unterschiedlicher Kräuter (unter anderem mit Ashwagandha) verabreicht. Zusammen mit der ayuverdischen Heiltechnik Shirodhara konnten die Kinder ihre Symptome deutlich besser kontrolieren, als jene der Placebogruppe.

Eine größere randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 120 ADHS erkrankten Kindern zeigte, dass die Einnahme eines Kräuterpräparats mit Ashwagandha über eine Zeit von 4 Monaten den Kindern deutlich helfen kann. Nach der Behandlung erzielte die Gruppe deutlich bessere Ergebnisse in unterschiedliche Aufmerksamtests und wiesen ein deutlich weniger impulsives Verhalten auf, während jene Kinder, die das Placebo erhielten überhaupt keine Verbesserungen aufwiesen.

Ashwagandha zur Stärkung des Immunsystems

Da Ashawagandha Antioxidantien enthält, stärkt es das allgemeine Immunsystem. In zwei unabhängig voneinener durchgeführten Studien wurde die Stärkung des Immunsystems durch Ashwagandha zusammen mit anderen Kräutern in einem Tee. In beiden Studien waren die Teilnehmer 55 oder älter und gesund, jedoch wiesen die natürlichen Killerzellen (Zellen die in der Lage sind Tumorzellen als auch virusinfizierte Zellen zu erkennen und abzutöten.

Die Studie zeigte, dass jene Personen, die den kräuterverstärtken Tee regelmäßig zu sich nahmen eine erhöhte Aktivität der natürlichen Killerzellen aufiwiesen als jene Teilnehmer, die den Tee ohne Kräuter konsumierten.

Ashwagandha gegen Krebs

Sowohl Tierstudien als auch Humanstudien zeigten, dass Ashwagandha wohl auch bei Krebs helfen lkann. Die Untersuchungen zeigten, dass die Inhaltsstoffe das Wachstum bestimmter Krebzellenarten verlangsamen. Zu diesen zählen unter anderem

  • Brustkrebs
  • Magenkrebs
  • Lungenkrebs
  • Prostatakrebs

Zahlreiche Studien belegen, dass Ashwagandha in vielerlei Hinsicht dabei hilft, das Wachstum des Krebs zu verlangsamen:

  • antioxidativer Schutz normaler Zellen gegenüber Krebs
  • prooxidative Angriffe gegen Krebszellen
  • verbessert die Wirkung der Chemotherapie und Radiation gegen Krebszellen
  • Schützt die normalen Zellen vor Beschädigung durch die Krebsterapie
  • Stoppt Angiogenese – die Entwicklung neuer Blutgefäße, die dem Krebs dabei helfen zu wachsen und sich zu verbreiten
  • Bindet und blockt Proteine, die der Krebs zum wachsen benötigt
  • Stimuliert Proteine, die dabei helfen, dass normale Zellen “gesund” bleiben

Von 13 Inhaltsstoffen zeigten 10 eine positive Wirkung gegen Krebs. Withaferin A, welches ein Steroid Lacton ist, zeigte dabei die stärkste Wirkung. Angeblich sogar zum Teil eine bessere Wirkung als chemotherapeutische Medikamente wie Adriamycin.

Tierstudien zeigten außerdem, dass Ashwaghanda die Wirkung von konventioneller Krebsbehandlung beschleunigt und gleichzeitig gesunde Zellen vor den Nebenwirkungen schützt.

Ashwaganda bei Epilepsie

Ahsawagandha wurde in der traditionellen Medizin schon gegen Epilepsie eingesetzt. Moderne Untersuchungen sind wohl bald in der Lage zu erklären, wie das Kraut in diesem Falle wirkt. In einer Tierstudie konnte festgestellt werden, dass Ashwagandha helfen kann, die Krämpfe zu verringern.

Müdigkeit und Schwäche

Das Heilkraut wurde schon vor einiger Zeit dazu genutzt die Kraft, Ausdauer und Energie zu steigern. Eine Studie zeigte, dass Ashwagandha die Ausdauer als auch die Stärke erhöht. Bei einer Studie mit 40 jungen Teilnehmern und einem Zeitraum von 8 Wochen wurde gezeigt, dass Ashwagandha die Muskelstärke aber auch die Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination im Vergleich zu einem Placebo deutlich verbessert.

 Ashwagandha bei Hautwunden

Schon früher wurden die frischen Ashwagandhablätter dafür genutzt Hautentzündungen zu behandeln und die Schwellung zu reduzieren.

In einer Tiertudie wurde Ashwagandha sowohl oral eingenommen als auch oberflächlich auf die Wunden aufgetragen, um zu sehen, ob Ashwagandha sich tatsächlich auf die Wunden positiven auswirken. Beide Behandlungsformen zeigten signifikante Verbesserungen in der Wundheilung als jene, die das Placebo erhalten haben. Die “Ashwagandha-Gruppe” wies zudem eine deutlich höhere Collagenproduktion auf als die “Placebo-Gruppe”.